{"id":1204,"date":"2012-12-05T18:04:31","date_gmt":"2012-12-05T17:04:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/?p=1204"},"modified":"2017-02-08T14:00:55","modified_gmt":"2017-02-08T13:00:55","slug":"die-4000-islands-entspannung-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/index.php\/die-4000-islands-entspannung-3\/","title":{"rendered":"Die 4000 Islands \u2013 Entspannung \u00b3"},"content":{"rendered":"<p>In S\u00fcdlaos wird der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mekong\" target=\"_blank\">Mekong<\/a> kurz vor der Grenze zu Kambodscha rund 14km breit und in diesem Gebiet sollen sich an die 4000 Inseln befinden, bevor der Mekong in den bekannten <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mekongf%C3%A4lle\" target=\"_blank\">Mekong-F\u00e4llen<\/a>, den gr\u00f6\u00dften Wasserf\u00e4llen von ganz S\u00fcdost-Asien nach Kambodscha flie\u00dft. Hier wollten wir ruhigsten Teil unserer Reise verbringen.<\/p>\n<h2>Sonntag, 02.12.2012<\/h2>\n<p>Nach unseren vier Tagen in und um Pakse sollte nun der mehr oder weniger letzte Teil unserer Reise anstehen. Morgens um neun wurden wir in unserem Guesthouse abgeholt, vorher brachten wir noch die Motorroller zur\u00fcck und a\u00dfen Nudelsuppe zum Fr\u00fchst\u00fcck, also war fr\u00fch aufstehen angesagt. Mit dem Minibus f\u00fcr 12 Personen fuhren wir gen S\u00fcden, um dann mit dem Longboat nach <a href=\"http:\/\/www.laos-reise.info\/don-det-don-khon\/\" target=\"_blank\">Don Det<\/a> \u00fcberzusetzen. Die beiden beliebtesten Inseln im Mekong hei\u00dfen eben Don Det und Don Khon, Don Det ist hierbei eher als \u201ePartyinsel\u201c bekannt, Don Khon eher f\u00fcr seine sch\u00f6ne Landschaft und die v\u00f6llige Ruhe, die man dort genie\u00dfen kann.<br \/>\nWir entschieden uns f\u00fcr ein Guesthouse auf Don Det, allerdings ein paar hundert Meter entfernt von der Barmeile, damit wir einen ruhigen Abend auch ebenso genie\u00dfen k\u00f6nnen, ohne durch die Musik und eventuell betrunkene Touristen gest\u00f6rt zu werden. Eine Partyhochburg \u00e1 la Ballermann oder <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vang_Vieng\" target=\"_blank\">Vang Vieng<\/a> (ebenfalls Laos) ist Don Det aber keinesfalls, auch hier schlie\u00dfen die meisten Bars und Restaurants um 23 Uhr und nur wenige L\u00e4den haben l\u00e4nger ge\u00f6ffnet. Tags\u00fcber ist die Insel mehr oder weniger ausgestorben, denn viele M\u00f6glichkeiten bieten sich hier nicht. Wenn man nicht in der H\u00e4ngematte auf der Terrasse seines Bungalows entspannen m\u00f6chte, mietet man sich ein Fahrrad f\u00fcr umgerechnet 1\u20ac pro Tag oder bucht eine der Touren wie z. B. ein Kajak-Trip.<br \/>\nNachdem wir also unser Guesthouse an der Ostseite oder auch Sunrise-Strip bezogen hatten stand auch tats\u00e4chlich erst mal entspannen auf dem Plan. Flo machte sich sp\u00e4ter noch zum Sunset-Strip auf, um ein paar sch\u00f6ne Bilder der untergehenden Sonne \u00fcber dem Mekong zu schie\u00dfen, danach suchten wir uns ein nettes Restaurant f\u00fcr&#8217;s Abendessen und gingen relativ fr\u00fch wieder zur\u00fcck in unsere Bungalows.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholder&nbsp;ngg_shortcode_1_placeholder ngg_shortcode_2_placeholder&nbsp;<\/p>\n<h2>Montag, 03.12.2012<\/h2>\n<p>Auch der zweite Tag auf Don Det stand ganz im Zeichen der Entspannung. Nach den zahlreichen Trips, Touren und Erlebnissen taten wir hier genau das, weshalb wir gekommen waren: Einfach nur gammeln in der H\u00e4ngematte, schlafen, essen, trinken und die Seele baumeln lassen.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_3_placeholder &nbsp;ngg_shortcode_4_placeholder<\/p>\n<p>Am Nachmittag entschieden sich Bazi, Flo und ich noch dazu, uns f\u00fcr einen Euro pro Person drei Fahrr\u00e4der auszuleihen, um Don Det und die Nachbarinsel Don Khon zu erkunden. F\u00fcr eine Runde \u00fcber die beiden Inseln ist dieses Fortbewegungsmittel nur zu empfehlen, es macht Spa\u00df und man kommt gut voran. Nach dem Abendessen gingen wir noch in die Reggae-Bar auf ein paar Beerlao, mehr haben wir an diesem Tag tats\u00e4chlich nicht geschafft \ud83d\ude42<\/p>\nngg_shortcode_5_placeholder\n<h2>Dienstag, 04.12.2012<\/h2>\n<p>F\u00fcr Dienstag hatten wir uns einen Kajak-Trip gebucht. F\u00fcr 18\u20ac wurden wir von morgens um halb neun bis abends um f\u00fcnf komplett versorgt, Fr\u00fchst\u00fcck, Kajaks, Guides, Mittagessen, alle Eintritte f\u00fcr Parks und Wasserf\u00e4lle sowie R\u00fccktransport mit dem LKW waren im Preis inbegriffen, also eigentlich ein Schn\u00e4ppchen! \ud83d\ude42<br \/>\nUnser Wecker klingelte um sieben Uhr, eigentlich viel zu fr\u00fch, aber wir mussten der deutschen P\u00fcnktlichkeit ja gerecht werden. Danach packten wir unsere Sachen f\u00fcr den Trip, Kamera, Badehosen, T-Shirts, Sonnencreme usw. sollten schlie\u00dflich nicht fehlen. Auf ging es zum Fr\u00fchst\u00fcck und danach direkt mit der Leihausr\u00fcstung, bestehend aus Schwimmweste, Bambushut und Paddel runter an den Strand.<\/p>\nngg_shortcode_6_placeholder\n<p>Dort gab es eine kurze Einweisung ins Kajaken und ein paar Sicherheitshinweise, kurz darauf ging es auch schon los. Flo und Bazi, Clemi und ich jeweils in Zweier-Kajaks und prompt waren Clemi und ich die ersten, die erfolgreich kenterten, als wir uns beide gleichzeitig zu weit nach links lehnten. Gl\u00fccklicherweise war das Mekong-Wasser angenehm temperiert, so war es sogar eine willkommene Abk\u00fchlung und wir behaupteten den Rest des Tages, dass der kleine Sprung ins Wasser Absicht gewesen w\u00e4re \ud83d\ude09<\/p>\nngg_shortcode_7_placeholder\n<p>Weiter ging es flussabw\u00e4rts, raus aus dem Wasser und zu Fu\u00df zu unserem ersten Ziel, dem Wasserfall Tat Somphamit am Ufer von Don Khon, unserer Nachbarinsel.<\/p>\nngg_shortcode_8_placeholder\n<p>Danach ging es zu Wasser weiter bis nach Kambodscha. Ja, ihr habt richtig gelesen, wir sind mit den Kajaks nach Kambodscha gefahren. Dort standen drei Punkte auf dem Plan: 1. Fluss-Delphine gucken und ja, wir haben tats\u00e4chlich welche dieser seltenen und vom Aussterben bedrohten Tiere gesehen, 2. Mittagessen und 3. baden im Mekong.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_9_placeholder&nbsp; ngg_shortcode_10_placeholder<\/p>\n<p>Also lie\u00dfen wir uns an einer sehr breiten Stelle im Mekong treiben und beobachteten die Delphine, die leider immer nur sehr kurz zum Luftholen auftauchen, um sogleich auch schon wieder unter der Wasseroberfl\u00e4che zu verschwinden. Danach paddelten wir ans Festland von Kambodscha und dort gab es Reis und Wassermelone zu Mittag. Au\u00dferdem kamen wir dort auch mal in Ruhe mit den anderen Teilnehmern unserer Tour ins Gespr\u00e4ch, ein paar Schweizern, die lustigerweise alle unabh\u00e4ngig voneinander reisten und ein paar Engl\u00e4ndern. Nach dem Essen hatten wir dann noch rund eine Viertelstunde Zeit, am Strand einer Insel im Mekong zu baden, bevor es zur\u00fcck auf die laotische Seite des Mekong ging. Dort wurden dann die Kajaks auf einen LKW geladen, eine wirklich spektakul\u00e4re und witzige Angelegenheit, wenn man die Aktion mit europ\u00e4ischen Sicherheitsbestimmungen f\u00fcr LKW vergleicht, aber das sind wir ja schon mehr als nur gewohnt \ud83d\ude42<\/p>\n<p>ngg_shortcode_11_placeholder&nbsp; ngg_shortcode_12_placeholder<\/p>\n<p>Mit besagtem LKW fuhren wir dann zu den Mekong-F\u00e4llen, den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mekongf%C3%A4lle\" target=\"_blank\">Khon Phaph\u00e9ng<\/a>. Es ist der gr\u00f6\u00dfte Wasserfall in ganz S\u00fcdostasien und hier flie\u00dfen durchschnittlich 11.600m\u00b3\/s durch, gleichzeitig sind die Mekong-F\u00e4lle auch einer der Gr\u00fcnde, warum der Mekong abgesehen von der oft geringen Tiefe nicht wirklich tauglich f\u00fcr die Schifffahrt ist. Spektakul\u00e4r ist der Anblick auf jeden Fall, auch wenn man sie weniger mit den Niagara-F\u00e4llen in Kanada, als mehr mit den Rheinf\u00e4llen bei Schaffhausen vergleichen kann.<\/p>\nngg_shortcode_13_placeholder\n<p>Im Sonnenuntergang setzten wir dann mit dem Longboat wieder nach Don Det \u00fcber. Dort angekommen, verabredeten wir uns noch mit den ganzen Schweizern zum Abendessen bzw. einem Beerlao im \u201eCrazy Gecko\u201c, einer netten Bar gef\u00fchrt von ebenfalls einem Schweizer. Es wurden Kontaktdaten ausgetauscht und mit dem Schweizer P\u00e4rchen wechselten wir dann noch mal in eine andere Bar, nachdem die anderen gegangen waren und blieben auch so lange, bis Musik und Licht ausgingen und wir uns gegen zw\u00f6lf Uhr mehr oder weniger dazu gen\u00f6tigt f\u00fchlten, wieder heim zu gehen.<\/p>\n<h2>Mittwoch, 05.12.2012<\/h2>\n<p>So, die 4000 Islands sind nun ebenfalls abgehakt. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und dem Packen der Rucks\u00e4cke verlie\u00dfen wir um elf Uhr mit dem Longboat Don Det und stiegen in den Bus um, der uns in rund dreieinhalb Stunden zur\u00fcck nach Pakse brachte. Die Fahrt war leider recht unbequem, die Sitze waren nicht wirklich luxuri\u00f6s und der Bus so voll, dass ein gro\u00dfer Teil der Rucks\u00e4cke und Taschen in Mittelgang abgestellt werden mussten.<\/p>\nngg_shortcode_14_placeholder\n<p>Jetzt ist es viertel vor sieben Ortszeit, in Deutschland 12:45 Uhr und wir sitzen in einem netten Caf\u00e9, trinken Eiskaffee und Sprite und besch\u00e4ftigen uns mit unserem f\u00fcr heute gr\u00f6\u00dften Problem: Wo sollen wir Abendessen gehen?<br \/>\nAch ja, hier im Caf\u00e9 wurde \u00fcbrigens vorhin die Weihnachtsdeko angebracht und der Baum aufgestellt, irgendwie komisch, wenn man sich drau\u00dfen vor der T\u00fcr den Ar&#8230; abschwitzt&#8230; \ud83d\ude42<br \/>\nMorgen fahren wir mit dem Bus und dem Nachtzug zur\u00fcck nach Bangkok, von dort aus werden wir uns dann noch mal kurz melden, bevor wir in den Flieger steigen.<\/p>\n<p>Viele Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\nDennis &amp; Flo<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span class=\"excerpt-hellip\"> [\u2026]<\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[705],"tags":[236,245,241,240,239,238,237,243,674,215,244,221,242],"class_list":["post-1204","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reisen","tag-4000-islands","tag-crazy-gecko","tag-delfine","tag-delphine","tag-don-det","tag-don-khon","tag-don-khong","tag-khon-phapheng","tag-laos","tag-mekong","tag-mekong-falle","tag-pakse","tag-tat-somphamit"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p6K39A-jq","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1204","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1204"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1204\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9438,"href":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1204\/revisions\/9438"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1204"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1204"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.abenteuersuechtig.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1204"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}