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Bangkok, die letzte Station auf unserer Reise

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Unser letzter Abend in Pakse war eher unspektakulär und ruhig, nach dem Abendessen und ein paar Beerlao (es sollten ja schließlich die letzten werden), gingn wir ins Bett.

Donnerstag, 06.12.2012

Nach einer Suppe zum Frühstück wurden die Habseligkeiten zusammengepackt, nun mussten wir nur noch die Zeit bis viertel vor eins totschlagen, denn dann sollten wir von unserem Minibus abgeholt und nach Thailand gebracht werden. Pünktlich (ist man gar nicht mehr gewohnt 🙂 ) ging es los, wir saßen zu viert allein im Minibus, also war sogar noch Komfort angesagt. Wir fuhren Richtung Grenze und mussten schon etwas lachen, als uns geheißen wurde, auszusteigen und den Rest des Weges zu Fuß zu gehen. Also verabschiedeten wir uns aus Laos, ließen unser Visum als „USED“ abstempeln und machten uns zu Fuß vom mehr oder weniger ärmlichen Grenzübergang in Laos auf den Weg zum schon fast pompösen nach Thailand.

Dort angekommen erfolgte der erneute Antrag auf ein Thai-Visum und die Einreise. Unser nächster Fahrer erwartete uns bereits, händigte uns die Tickets für den Nachtzug aus und kurz darauf konnte es auch schon losgehen, wir fuhren nach Ubon, dort sollte um halb sieben unser Zug starten. Zugegebenermaßen waren wir doch alle recht überrascht, dass die komplette Organisation so reibungslos geklappt hatte, damit hätten wir gar nicht gerechnet 🙂

In Ubon am Bahnhof angekommen hieß es wieder Zeit überbrücken, also gingen wir etwas essen, kauften noch Snacks und Bier für die Zugfahrt ein und gammelten am Bahnhof herum, bis wir einstiegen und unsere beiden Nachtabteile bezogen. Eine Verbindungtür zwischen den Abteilen ließ sich öffnen, was äußerst praktisch war, da wir uns so nicht zu viert in ein Abteil quetschen mussten, um noch etwas zu quatschen und Musik zu hören. Da der kommende Tag wieder äußerst früh, nämlich um fünf Uhr, beginnen und auch anstregend werden sollte, gingen wir gegen halb zehn schlafen. Etwas holprig ist die Zugfahrt selbst im Erste-Klasse-Abteil, aber doch sehr gemütlich und ein Highlight, welches man sich definitiv gönnen sollte, wenn es nicht auf jeden Euro ankommt. Die komplette Fahrt von Pakse bis Bangkok hat uns pro Person 55€ gekostet.

Freitag, 07.12.2012

Um fünf Uhr standen wir auf, machten uns etwas frisch und packten alle Sachen wieder in die Rucksäcke, denn eigentlich hätten wir um 5:50 Uhr in Bangkok ankommen sollen. Hätten, denn tatsächlich wurde es fast halb neun, bis wir endlich in den Hauptbahnhof von Bangkok einfuhren und somit den letzten Zwischenstopp unserer Reise erreicht hatte. Mit dem TukTuk ging es ab in die Khaosan-Area, ein bei Backpackern äußerst beliebtes Viertel, in dem Flo und ich letztes Jahr schon residiert hatten. Wir bezogen zwei Zimmer im gleichen Guesthouse wie 2011, dem Green House Guesthouse und machten uns mehr oder weniger direkt wieder auf den Weg zum Grand Palace, den Bazi bei seinem letzten Besuch in Bangkok nicht besichtigen konnte.
Im Guesthouse sagte man mir, dass für den Palast „nur“ die Knie bedeckt sein müssen, also zog ich eine Dreiviertel-Hose an. Leider stellte sich dies vor Ort als Fehlinformation heraus, also musste ich mir gegen Pfand dort eine lange Hose ausleihen, bevor wir in den Palast gehen durften. Tipp also an dieser Stelle, solltet ihr den Grand Palace besichtigen wollen, macht euch vorher über die Kleiderordnung schlau! Bei gefühlt 40°C im Schatten schlenderten wir also durch den Palast, bewunderten die eindrucksvollen Bauten, Buddhas und zahlreiche Exponate in den verschiedenen Museen und Ausstellungen. Für eine Besichtigung sollte man meiner Meinung nach etwa drei Stunden einplanen, um nicht hetzen zu müssen. Der Eintritt liegt aktuell bei 400THB, was ziemlich genau 10€ entspricht, aber wenn man in Bangkok ist, ist der Palast einfach ein Muss!

Da jeder von uns schon mindestens ein mal in Bangkok war und wir daher die meisten Sehenswürdigkeiten bereits kennen, fuhren wir mit dem Taxi erst mal ins MBK Shopping Center, um noch ein paar Klamotten einzukaufen. Da wir alle ziemlich platt waren, wurde dies ein kurzer Ausflug und wir beschänkten uns tatsächlich auf die allernötigsten Shops im Einkaufszentrum, denn wir alle wollten möglichst schnell wieder zurück ins Guesthouse und den gemütlichen Teil des Tages bzw. Abends einläuten. Zurück in der Khaosan-Area machten Bazi, Clemi und ich uns noch mal auf den Weg direkt auf die Khaosan-Road (wir wohnen in der Parallelstraße), um noch ein paar mehr Kleinigkeiten auf dem Straßenmarkt zu kaufen. Der Markt ist in Größe und Auswahl nicht zu vergleichen mit dem MBK, aber man bekommt hier auch mehr oder weniger alles, was das Herz begehrt. Also kauften wir dort noch Sonnenbrillen, Shirts, Shorts usw., bevor wir zurück uns Guesthouse gingen, um uns für den Abend frisch zu machen.

Nach der Dusche gesellten wir uns in einem überfüllten Straßenrestaurant schräg gegenüber des Hostels zu zwei Polinnen und einem Deutschen an den Tisch, aßen, tranken und erzählten mit den drei, bevor wir wieder auf die Khaosan-Road wechselten. Dort werden in den zahlreichen Bars „Buckets“ zu Spottpreisen angeboten. Dabei handelt es sich um kleine Eimer mit Drinks und Strohhalmen. Wir bestellten in verschiedenen Bars Samsong-Cola-Buckets. Samsong ist ein thailändischer Rum, der hier sehr gerne getrunken wird.

Nach diversen Bars und Buckets stand nun Party auf dem Programm. „The Club“ ist ein Club auch direkt auf der Khaosan-Road. Hier war ich ebenfalls letztes Jahr schon und fand ihn sowohl von der Stimmung, als auch von den Gästen und der Musik her wirklich super! Den drei anderen hat es ebenfalls sehr gut gefallen und so feierten wir bis in die frühen Morgenstunden, als die leider werdende Musik und das Licht uns klar machten, dass wir uns langsam auf den Heimweg machen sollten.

Samstag, 08.12.2012

Ziemlich platt sind wir heute. Die Nacht war lang und anstrengend. Nach dem Frühstück haben wir uns eine Massage genehmigt, eine Stunde Fußmassage und eine Stunde Thai-Massage für umgerechnet 13€, das war mal toll!
Eben waren wir noch was zu Mittag essen und warten nun auf unser Taxi, das uns in einer halben Stunde einsammelt und zum Flughafen bringt. Mit dem Taxifahrer hatten wir gestern schon einen Deal ausgehandelt, der die Abholung heute bereits mit einschließt. Angenehm, sparen wir uns so Geld und Zeit, uns ein anderes Taxi zu organisieren.

Hier also der letzte Eintrag aus Asien für’s Jahr 2012. Danke an alle (treuen) Leser, wir hoffen, euch haben unsere Berichte und die Bilder gefallen.
Wir melden uns ab und schreiben dann bei nächster Gelegenheit wieder über einen unserer zahlreichen Kurztrips 🙂

Viele Grüße
Das Team abenteuersuechtig.de plus Bazi und Clemi

PS: Da die Bilder nicht mehr rechtzeitig hochgeladen werden können, geht der Artikel erst mal als „Nur-Text-Version“ online. Die Bilder liefere ich dann morgen nach 🙁

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Dennis
Dennis
Flachlandtiroler und Bergliebhaber! Im normalen Leben IT’ler, ab und an auch Klettertrainer, aber am liebsten selbst in den Bergen unterwegs. Ob im Fels oder Eis ist eigentlich egal, Hauptsache rauf da!

2 Comments

  1. Eni Safari sagt:

    Noch keine Bilder… 🙁 …. Ach, und willkommen zurück in Deutschland :):):)

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