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10. November 2019

Anleitung Kastenwagen Campingausbau – Die Do-It-Yourself Campingbox

3D-Konstruktion der Campingbox

3D-Konstruktion der Campingbox

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Die DIY Campingbox / Biberbox für euren Kastenwagen

Ihr möchtet euren Kastenwagen bzw. Hochdachkombi à la VW Caddy zu einem alltagstauglichen Campingauto erweitern? Kein Problem! Diese Anleitung erklärt euch, wie ihr eine Campingbox baut, die euch eine Liegefläche von ca. 200 x 118 cm zum Übernachten im Auto bietet und dazu noch Stauraum für euer Material.

Die perfekte Lösung also für Outdoorsportler wie uns! Dabei ist es relativ egal, welches Fahrzeug ihr als Basis nutzen möchtet, denn die Kiste sollte eigentlich in alle Hochdachkombis passen. Falls nicht, passt ihr die Abmessungen (siehe unten) einfach an euer Auto an. Und dabei bleibt euer Fahrzeug vollkommen alltagstauglich, sodass ihr auch weiterhin zu fünft fahren könnt! Ihr habt sozusagen Campingmobil und Familienkutsche in einem 😉

Vergleichbare Campingboxen gibt es zwar auch fertig zu kaufen, diese liegen preislich aber weit über dem, was für diesen Selbstbau veranschlagt werden muss! Grob gerechnet zahlt ihr mit der Do-It-Yourself Variante nur die Hälfte! Dazu aber unten mehr.

Disclaimer: Die mit Sternchen (*) markierten Links in diesem Artikel sind sogenannte Affiliate Links. Solltet ihr über einen solchen Link etwas kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Euch kostet der Artikel dabei natürlich keinen Cent mehr! Danke für eure Unterstützung!

Ich entschuldige mich schon mal vorab für die schlechte Qualität der Bilder. Beim Bau der Campingbox stand weniger das Fotografieren als eher ein zügiges Vorankommen im Vordergrund.

Vorgeschichte

Jahrelang war ich mit meinem kleinen Cityflitzer mehr als zufrieden. Sogar den dreiwöchigen Bergurlaub mit Flo hat mein Toyota Aygo mit Bavour gemeistert. Aber gegen Ende letzten Jahres wurde der Wunsch einfach zu groß, nicht ständig das Zelt auf- und abbauen zu müssen. Eine Übernachtung im Auto hat hier unschlagbare Vorteile:

  • Auf-, Abbau und Trocknung des Zeltes entfallen
  • Ihr seid schneller wieder startbereit
  • Es kann quasi überall übernachtet werden. Auf Rast- und Parkplätzen und sonstwo, wo ein Zelt eher Aufsehen erregt
  • Das Material immer schnell greifbar

In meinem kleinen Aygo lag genau das Equipment, das ich gerade gebraucht habe, immer ganz unten. Das ist sozusagen ein Naturgesetz 😛 Also hieß es immer: Komplettes Auto ausräumen, Zeug schnappen, komplettes Auto wieder einräumen, los.

Damit sollte Anfang 2019 Schluss sein. Daher begann ich mich nach einem größeres Auto umzuschauen, das genug Platz für mein ganzes Bergsportequipment und zwei Personen genug Platz zum Schlafen bietet.

Mein riesen Dank geht an dieser Stelle an Robert! Ohne ihn und seine Erfahrung im Handwerken, die er ja auch schon während seines Van-Ausbaus in Neuseeland vertiefen konnte, wäre meine Campingkiste niemals so toll geworden!

Die Basis – Das Fahrzeug

Meine Wahl fiel letztendlich auf einen Ford Tourneo Connect in der Kurzversion (L1). Also das Ford-Pendant zum VW Caddy (nicht zum Maxi). Die Abmessungen meiner Campingbox hier im Artikel richten sich nach diesem Fahrzeug. Für ein anderes Auto müsst ihr gegebenenfalls die Maße leicht anpassen. 

Um in den Kurzversionen der üblichen Kastenwagen eine entsprechend große Liegefläche hinzubekommen ,ist es allerdings notwendig die Vordersitze komplett nach vorne zu schieben und die Lehnen nach vorne zu drehen. Bei den Langversionen wie dem Tourneo Connect L2 oder dem Caddy Maxi sollte dies nicht nötig sein, dafür braucht ihr eben größere Parklücken 😉

Die DIY-Campingbox

Für meine Campingbox habe ich mich an der Anleitung der Do-It-Yourself Biberbox (Link) und diverser anderer Ideen aus dem Netz orientiert. Aus allen Ideen habe ich die für mich besten Infos zusammengetragen und auf meine Bedürfnisse angepasst.

Hier könnt ihr auch das 3D-Modell meiner Box anschauen, anpassen und runterladen.

Das Ziel: Die Campingbox sollte den Stauraum des Kofferraums ideal ausnutzen, genug Liegefläche für zwei Personen und allerlei Material bieten. Der Umbau vom „Fahrmodus“ in den „Schlafmodus“ sollte auch für eine Person schnell von der Hand gehen. Außerdem sollte die Box praktisch zu entfernen sein, falls sie doch mal in den Keller wandern muss.

Die Abmessungen meiner Campingbox, damit sie den Stauraum meines Tourneo Connect ideal ausnutzt, sind folgende:

Breite118 cm
Tiefe65 cm
Höhe nur Kiste38 cm
Höhe Kiste mit Auslegern42,5 cm
Höhe Kiste mit Auslegern und Matratze76 cm

Auf der eigentlichen Kiste liegen im „Fahrmodus“ die beiden Ausleger für die Schlaffläche. On top kommt noch die faltbare Matratze. Wenn ich alles im Auto habe, muss übrigens die Hutabdeckung weichen. Im „Schlafmodus“ bietet meine Box eine Liegefläche von 200 cm Länge bei einer Breite von 118 cm bzw. 112 cm auf der Matratze.

In die beiden Fächer rechts und links passen genormte Euro-Kisten mit insgesamt 64 Liter Volumen. So kann ich z. B. die Kiste mit Kletterequipment und die mit den Campingsachen einfach aus dem Keller direkt ins Auto laden und los geht’s!

Damit ihr euch in etwa vorstellen könnt, wie die Box aussieht und funktionert, hier mal ein paar Bilder der Konstruktion.

Materialliste

Die Holzplatten zum Bau der Kiste sowie die Matratze habe ich im Internet bestellt. Die Eisenwaren und den Rest im örtlichen Baumarkt gekauft.

WasAnzahlLänge (mm)Breite (mm)Höhe/Stärke/Durchmesser (mm)Link
Boden-/Deckelplatte, Ausleger Schlafplatten (Pappel Multiplex)4118065015Expresszuschnitt.de
Seiten-/Mittelteile (Pappel Multiplex)465035015Expresszuschnitt.de
Faltbare Matratze Palermo120001120110Matratzen-Compass.eu
Stapelbox 64 L grau2600400320Hornbach.de
Deckel zu Stapelbox grau (optional)260040020Hornbach.de
Stabilit Scharnier (Verbindung Mittel-Kopfteil)36090Bauhaus.info
Stabilit Aushebescharnier (Verbindung Kiste - Ausleger)365080Bauhaus.info
Spax Universalschraube (Befestigung der Scharniere)42164Bauhaus.info
Spax Universalschraube T-Star plus (Zusammenbau der Kiste)32806Bauhaus.info
Holzdübel (Zusammenbau der Kiste)12306Bauhaus.info
Kantenschutz (Ausleger Kopfplatte)11180Amazon (*)
Reepschnur (Aufhängung Ausleger)220002Amazon (*)

Messt den Kofferraum eures Kastenwagens genau aus und nutzt den Platz möglichst effizient. Der Kofferraum meines Tourneo beispielsweise 120 cm breit, also habe ich die Kiste mit 118 cm berechnet, damit ich sie noch vernünftig einladen kann.

Bei der Frage der Holzsorte habe ich damals einen Mix aus Pappel und Birke gewählt. Pappel für die Kiste selbst, Birke für die Ausleger. Die Idee war, dass Birke stabiler ist, da ich ja auf den Auslegern liege. Im Nachhinein muss ich sagen: Völliger Quatsch! Pappel hätte absolut ausgereicht, da auch die Ausleger immer auf den Sitzen aufliegen und daher nicht viel Gewicht tragen müssen. Noch dazu ist Pappel günstiger. Allerdings bekommt man Pappel Multiplex schlecht im örtlichen Baumarkt, daher kommen noch Speditionskosten dazu. Dafür ist der Gewichtsvorteil sowohl beim Benzinverbrauch, als auch beim Ein- und Ausladen super! Also baut die Campingbox am besten komplett aus Pappel. Wenn ihr euch das Schleifen auch noch sparen wollt, könnt ihr bei manchen Online-Händlern auch noch die Option „Kanten brechen“ wählen. 

Damit mir der Ausleger des Kopfteils nicht die Rückseite der Vordersitze nicht zerkratzt habe ich mir einen selbstklebenden, U-förmigen Kantenschuzt bestellt und um die entsprechende Kante des Kopftels geklebt. Und damit das Kopfteil unter Belastung nicht nach unten rutscht wird es mit 2 mm Reepschnüren in den Aufhängungen der Sicherheitsgurte von Fahrer und Beifahrer eingehängt. Mehr dazu weiter unten.

Bauanleitung Campingbox

Grundkonstruktion der Campingkiste

Los geht’s mit dem Kantenschleifen der Holzplatten. Mit Einhandzwingen fixieren wir danach temporär die Seitenteile an der Bodenplatte, um mit dem 4 mm Holzbohrer die Löcher vorzubohren. Also anzeichnen, pro Seitenteil vier Löcher vorbohren und mit dem Kegelsenker das Versenken der Schrauben vorbereiten. Für mehr Stabilität setzen wir zusätzlich Dübellöcher. Achtet beim Anzeichnen der Tragelöcher darauf, dass diese nicht über Schrauben verlaufen. Sonst braucht ihr gleich ein neues Blatt für die Stichsäge. Im Anschluss können die beiden äußeren Wände schon mal mit den Holzdübeln, Leim und Schrauben an der Bodenplatte befestigt werden.

Steht der Rahmen der Kiste fügen wir noch die Zwischenwände ein. Die Breite der beiden äußeren Fächer richtet sich nach der Breite der Euro Kisten. Die Maße sind ganz einfach zu ermitteln. Die kleinste Box ist 300x400mm. Auf die nächstgrößere passen immer 2 der kleineren. Ich habe mich für die Kisten mit 400 x 600 mm entschieden. Die beiden äußeren Bereiche werden so jeweils ca. 42 cm breit. Dadurch bleibt der mittlere Bereich ca. 28 cm breit. Hier können wir allerlei andere Dinge drin transportieren. Die Vorgehensweise ist die gleiche. Zwischenwände rein, mit den Zwingen fixieren, Löcher vorbohren und senken. Die Holzdübel können wir hier weg lassen.

Bau der Ausleger / Schlafplatten

Nachdem nun die Grundkonstruktion unserer Campingbox steht, kümmern wir uns um die Ausleger. Die beiden Platten haben die gleiche Grundfläche wie die Box selbst, also 118 x 65 cm und werden mit Winkeln aneinander geschraubt. Zuerst bohren wir aber mit dem Forstnerbohrer oder der Lochkreissäge jede Menge Löcher in die Platten. Erstens kann die Matratze bei längeren Trips so besser atmen und zweitens sparen wir uns dadurch etwas Gewicht. Wir haben pro Platte 28 Löcher mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern gebohrt. Malt euch zuvor die Ansatzpunkte für den Bohrer auf, dann könnt ihr hinterher problemlos ein Loch nach dem anderen bohren. Am besten geht das, indem ihr die zu bohrende Platte auf einen Arbeitsplatte legt und den zu bohrenden Bereich überstehen lasst. Mit den Einhandzwingen befestigen wir eine alte Holzlatte unter der Platte, so wird das Ausfransen der Bohrlöcher minimiert.

Die Ausleger werden später noch an den Aufhängungen der Sicherheitsgurte aufgehängt. Dafür bohren wir einfach am Kopfende rechts und links jeweils zwei kleine Löcher mit einem 4 mm Bohrer.

Sind alle Löcher gebohrt, geht es ans Schleifen. Mit Schleifpapier und/oder einem Dremel schleift ihr alle Kanten sauber ab. Danach könnt ihr die beiden Platten und die Kiste selbst schon mal großzügig mit dem Hartholzöl einschmieren. Dazu nehmt ihr am besten eine strapazierfähige Rolle Küchenkrepp und Gummihandschuhe. Seid nicht zu sparsam mit dem Öl, das Holz soll sich gut vollsaugen!

Grundkonstruktion und Ausleger „verheiraten“

Im Anschluss schrauben wir die beiden Ausleger mit den Stabilit Scharnieren aneinander. Der zusammengeschraubte Ausleger wird mit den Aushebescharnieren an der Grundkonstruktion der Campingbox befestigt. Die Aushebescharniere haben den großen Vorteil, dass der Ausleger so schnell und einfach von der Box abgenommen und einzeln transportiert werden kann. Sonst wird die ganze Geschichte zu schwer und unhandlich… Achtet darauf, die Scharniere so anzubringen, dass sich die Platten korrekt ausklappen lassen. Der vordere Teil des Auslegers liegt im zusammengeklappten Zustand oben auf, der mittlere Teil also direkt auf der Kiste. Vom Kofferraum aus gesehen sollte man so beide Platten zusammen nach vorne weg klappen, also Richtung Fahrersitze. Im Anschluss klappt man dann die vordere Platte noch mal weiter aus und erreicht so die gesamte Liegefläche. Schaut euch dazu am besten noch mal die Konstruktionszeichnungen oben an.

Die letzten Handgriffe

Die komplette Campinbox solltet ihr mindestens 24 Stunden lang gut belüftet stehen lassen, z. B. in der Garage oder auf dem Balkon. Und selbst danach werdet ihr den Geruch des Hartholzöls noch im Auto haben.

Nachdem das Öl eingezogen und getrocknet ist, könnt ihr den Kantenschutz anbringen. Dieser hat den Zweck, dass die Holzplatten euch nicht die Rückseite eurer Vordersitze demolieren. Das wäre in meinem Tourneo Connect bei der Liegefläche von gut 200 cm nämlich der Fall gewesen. Also bringt ihr zuerst das doppelseitige Klebeband am Kopfende an und danach klebt ihr den Kantenschutz auf.

Zum Schluss fädelt ihr noch die dünne Reepschnur durch die Löcher am Kopfende. Die lasse ich einfach an Ort und Stelle und binde sie nach dem Ausklappen der Liegefläche an der Aufhängung der Sicherheitsgurte fest. Bei Bedarf könnt ihr auch eine Art Rückenlehne bauen, indem ihr die Reepschnüre einfach kürzer spannt und somit das Kopfteil etwas aufstellt.

Die umgeklappten Rücksitze sind bei meinem Tourneo Connect leider nicht hoch genug, damit die Liegefläche eben aufliegen könnte. Damit sie in der Mitte nicht durchhängt, lege ich einfach eine entsprechend breite Holzleiste unter, auf der dann wiederum der Ausleger aufliegt. Die Leiste passt im „Fahrmodus“ in die Lücke zwischen Campingkiste und Rücksitzbank, ist also immer dabei.

Wie man sich bettet, so liegt man – Die Wahl der Matratze

Die ersten Nächste habe ich einfach die Isomatte ins Auto geworfen und darauf geschlafen. Als Dauerlösung hat mir das aber nicht getaugt, es sollte eine richtige Matratze her. Natürlich musste sie faltbar sein, damit sie vernünftig ins Auto passt. Flo hat für den Ausbau seines Caddy’s schon eine Matratze beim Matratzen-Compass bestellt, die wir während unserer Wanderung im Schwarzwald schon getestet haben. Insofern wusste ich schon, dass es sich gemütlich darauf schläft und die Verarbeitung gut ist. Ich habe also nicht lange gefackelt und die 189 Euro für das Modell Palermo investiert. Bestellt habe ich sie in 112×200 cm, also etwas schmaler als meine Campingkiste. Warum? Weil die Schiene, auf der die Hutablage normalerweise aufliegt, die Breite von 120 cm nicht zugelassen hätte. Zusammengeklappt hat die Matratze die Maße von ca. B 112 x H 33 x T 66 cm.

Werkzeug

Folgendes Werkzeug haben wir zum Bau der Campingbox verwendet.

Stolpersteine

Naturgemäß passieren Fehler. Glücklicherweise waren es bei meiner Box nur Kleinigkeiten, die sich auch leicht beheben ließen und im Nachhinein kein Problem darstellen.

Wie oben schon erwähnt, würde ich die Auslegerplatten heute auch aus Pappel fertigen, Birke ist einfach zu schwer und die Tragfähigkeit der Pappel reicht bei weitem aus.

Außerdem haben wir die Griffe zum Tragen der Kiste zu gesetzt, dass wir bei deren Aussägen an den Schrauben der Deckelplatte hängen geblieben sind. Achtet also darauf, dass ihr die Schrauben bzw. Griffe so setzt, dass sie sich nicht gegenseitig in die Quere kommen. Alternativ könnt ihr, so haben wir es gemacht, die Schrauben auch einfach abflexen.

Geplante Erweiterungen der Campingkiste

Die eine oder andere Idee kam mir erst, nachdem die Kiste schon fertig und in Betrieb war. Die folgenden Punkte stehen also noch auf der Todo-Liste und werden dann bei Gelegenheit angegangen:

  • Die beiden Mittelwände bekommen noch Griffe, um die Kiste einfacher aus dem Auto ziehen zu können (im 3D-Modell schon zu sehen)
  • An der Seite der Kiste werden noch Filzgleiter (*) aufgeklebt, um Kratzer im Kofferraum zu verhindern
  • Die Aufhängung mithilfe der Reepschnüre soll noch um Spanner für Zeltleinen erwietert werden, damit sie nicht immer geknotet und der Knoten dann wieder geöffnet werden muss
  • Die Matratze bekommt noch eine Tasche mit Trageriemen für einfacheren Transport und Lagerung im Keller
  • Die Scheiben meines Tourneo Connect bekommen noch eine einfach zu montierende Verdunklung
  • Die Stapelkisten bekomme noch Deckel aus Holz mit einem Polster drauf, um auch als Hocker zu dienen

Und das Highlight: Der klappbare Ausleger soll zukünftig bei schönem Wetter außerhalb des Autos auch als Sofa genutzt werden können. An einem Konzept dafür arbeite ich bereits. Vielleicht kommt zu gegebener Zeit ein zweites Tutorial 🙂

Fazit und Preisvergleich der Campingbox

Mal ganz abgesehen davon, dass man den Wert von Dingen viel eher zu schätzen weiß, wenn man sie selbst gebaut hat, macht sich der Fleiß natürlich auch im Geldbeutel bemerkbar! Die „Biberbox“ in der Kaufversion liegt bei 849 Euro und das ohne Matratze! Ihr Vorteil liegt in der Tatsache, dass sie sich als Stecksystem einfach demontieren und sehr platzsparend im Keller aufbewahren lässt. Das geht mit der selbst gebauten Version natürlich nicht, allerdings auch nicht mit der DIY-Biberbox. Andere Campingkisten sind sogar noch teurer.

ArtikelEinzelpreisAnzahlGesamtpreis
Summe442,47 €
Holzplatten Boden, Deckel, 2 x Ausleger29,34 €4117,36 €
Holzplatten Außen- und Trennwände11,66 €446,64 €
Matratze189,00 €1189,00 €
Stapelbox10,95 €221,90 €
Deckel für Stapelbox4,50 €29,00 €
Stabilit Scharniere für Ausleger1,95 €35,85 €
Stabilit Aushebescharniere zur Befestigung des Auslegers an der Kiste3,60 €310,80 €
Schrauben 4x16 (300er Pack)9,29 €19,29 €
Schrauben 6x80 (100er Pack)17,19 €117,19 €
Holzdübel (50er Pack)2,05 €12,05 €
Kantenschutz11,99 €111,99 €
Reepschnur (pro Meter)0,35 €41,40 €

Und wie ich kürzlich beim Großeinkauf für meinen Geburtstag feststellen durfte, passen sogar Getränkekisten perfekt in die Fächer der Box! 😛

Euer Feedback

Habt ihr euch auch eine Campingbox selbst gebaut? Egal ob mithilfe dieser Anleitung, anderer oder ganz auf eigene Faust. Teilt eure Erfahrungen, Tipps und Tricks mit uns und unseren Lesern, damit jeder das Beste aus seiner Campingbox herausholen kann. Nutzt für euer Feedback einfach die Kommentarfunktion unten. Danke für euren Input!

 

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Dennis
Dennis
Flachlandtiroler und Bergliebhaber! Im normalen Leben IT’ler, ab und an auch Klettertrainer, aber am liebsten selbst in den Bergen unterwegs. Ob im Fels oder Eis ist eigentlich egal, Hauptsache rauf da!

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