Dennis mit dem Final von "Die Olsonbande ist nicht zu fassen"
Geocache – Die Olsonbande ist nicht zu fassen (GC2A9GF)
29. Januar 2011
Seil eingebaut, jetzt kann's los gehen
Geocache – CN Tower (GC1DHRT)
8. März 2011

Geocache – Operation Krokodil (GC2CGRG)

Eine der tollen Stationen von Operation Krokodil

Gefällt dir dieser Beitrag? Dann like oder teile ihn.

Update:
Der Cache wurde mittlerweise archiviert. Das bedeutet, dass man ihn nicht mehr machen kann!

Genau eine Woche nach der Olsonbande waren wir schon wieder nachts im Wald unterwegs.
Diesmal stand die Operation Krokodil (Link) auf dem Plan und eines kann ich gleich vorab schon sagen: Hier handelt es sich um einen der besten Caches, die ich bisher gemacht habe!

Selbst mit meinen mittlerweile 40 Caches denke ich immer noch gerne an diesen zurück. Der Owner, also der „Erfinder “ hat einen riesigen Aufwand betrieben, abwechslungsreiche Stationen zu bauen. Die waren äußerst liebevoll und teils mit viel Technik ausgestattet.

Operation Krokodil – es geht los

Es ging in Viererbesetzung mehrere Stunden durch den kalten Wald.
Wir bekamen unsere Startkoordinaten und wurden von dort aus zu wiederum anderen geschickt. Dort angekommen mussten wir den Hinweis suchen, was sich als schwieriger gestaltete, als wir erwartet hätten. Wir kamen an einem kleinen Weg aus dem Wald heraus. Hier sollte also die nächste Station sein… Wir suchten und suchten, aber haben erst mal nichts finden können, bis uns ein Geistesblitz von Flo’s Seite dann doch noch weiter brachte.

Wir fanden die Hinweise, konnten das Rätsel lösen und bekamen die Koordinaten für die nächste Station mitgeteilt. Es ging weiter durch den dunklen Wald. Wir suchten zwischenzeitlich mit allerlei Hilfsmitteln nach den verschiedensten Hinweisen, um die nächsten Stationen zu meistern. Auch an der nächsten Stage mussten wir etwas rätseln und auf unsere Sinne achten, um den Hinweis zu finden. Daraus errechneten sich wiederum die nächsten Koordinaten. Ganz schön verzwickt aber klasse gemacht war diese Station! Leider können wir an dieser Stelle keine Bilder zeigen, ohne zu viele Tipps zu geben…

An einer weiteren Station entdeckten wir ein verdächtiges Licht, welches uns neue Hinweise geben sollte. Hier mussten wir unsere mitgebrachten Utensilien zur Hilfe nehmen, um die Hinweise entschlüsseln zu können.

Es ging weiter in eine der Hallen, in denen früher die Panzer abgestellt wurden. Doch zuerst ging es darum, den Schlüssel für das dicke Vorhängeschloss zu finden. Das schwere Stahltor musste also überhaupt erst mal aufgeschoben werden. Alleine unmöglich und selbst zu zweit vermutlich noch ein größeres Unterfangen…
Innen angekommen fanden wir einen Koffer, in dem das Rätsel in einer Art technischen Spielzeug verbaut war.

Ohne Hilfe geht’s nicht

Zwischendurch trafen wir noch den Owner des Caches. Wir kamen an einer Station nicht weiter und wollten ihn um Rat fragen. In Cacherkreisen ist es üblich bzw. häufiger gesehen, dass sich der Owner oder ein anderer Geocacher, der den Cache schon gelöst hat, als Telefonjoker zur Verfügung stellt, sollten das aktuelle Team mal nicht weiter wissen. Wir standen an einer Abzweigung im Wald, ein roter Reflektor signalisierte uns ganz klar, dass in dessen unmittelbarer Umgebung etwas zu finden war. Wir hatten schon eine Weile überlegt und den Owner ein mal angerufen, um uns Tipps zu holen, aber kamen nicht weiter. Plötzlich stand er vor uns. Er war wohl gerade von einem anderen Geocache zurück gekommen und wollte noch schnell nach einer Station schauen, als er sich spontan dazu entschied, uns einen kleinen Besuch abzustatten und unter die Arme zu greifen. Unsere Vermutung bestätigte sich und wir ärgerten uns schon fast, dass wir nicht etwas beherzter zur Sache gegangen sind. Den Hinweis hätten wir auch allein gefunden, denn eigentlich waren wir schon auf der richtigen Spur…

Es ging zur nächsten Halle und dem nächsten Rätsel, welches auch nicht weniger einfallsreich als die vorangegangenen war. Auf einem Zettel war der Hinweis, was zu tun war, allerdings stellten wir uns auch hier noch etwas doof an. Aber mit dem richtigen Hilfsmittel und einem kleinen Denkanstoß von Dolphiner, wie sich der Kopf hinter dem Cache im Internet nennt, gelang es uns auch hier, die nächsten Koordinaten zu finden. Nun verabschiedete sich Dolphiner, wir bedankten uns natürlich angemessen für den netten Besuch und lobten ihn für die tolle Arbeit, die er dort im Wald geleistet hatte.

Nur die Mission zählt!

Weiter also in eine andere der großen Hallen, immer noch nichts anderes als unsere Mission vor Augen! Nach kurzem Überlegen war klar, was hier zu tun war. Wir benötigten jedoch zwei oder drei Anläufe, um alles richtig einzustellen. Dann ging es aber direkt weiter zum Final, also zum Ziel. Dort fanden wir zwei Koffer. Im ersten Koffer fanden wir zahlreiche Tauschgegenstände und das Logbuch. Zur Erklärung für die Nicht-Cacher unter euch: In das Logbuch trägt man sich mit einem Spitznamen ein, den man sich selbst gibt. Mit dem gleichen Spitznamen meldet man sich auch auf den Geocaching-Webseiten (z. B. geocaching.com & opencaching.com) an. Dort kann man den gefundenen Cache dann auch online loggen. Also in eine Art Gästebuch schreiben, dass man dort war und ob es dem Benutzer gefallen hat. Ist ein Geocache besonders schwierig oder aufwändig, kommt es durchaus auch vor, dass der Owner das Logbuch auf Papier mit dem im Internet abgleicht. Also um herauszufinden, ob Leute online unbefugter Weise geloggt haben, obwohl sie den Cache eigentlich gar nicht gemacht oder nicht gelöst haben.

Tauschbörse

Außerdem wird unter Geocachern gerne allerlei Zeug getauscht. Das geht von Figuren aus Überraschungseiern über Kuscheltiere bis hin zu Münzen mit einmaligen Codes, die man online eingeben und verfolgen kann. Einer unserer Cacher-Freunde hat mal eine solche Münze gefunden, die ursprünglich aus Australien kam und schon um die halbe Welt gereist ist…
Im zweiten Koffer waren dann kleine Belohnungen für die Geocacher, welche das Ziel erreicht haben. Süßigkeiten und kleine Spielzeuge, sowie eine kleine Spendendose, sollte man den Owner in seiner Arbeit unterstützen wollen. Das ist auch gar nicht so doof, schließlich betreiben Leute wie Dolphiner einen teils unglaublichen finanziellen, wie auch zeitlichen Aufwand, um solche Caches zu realisieren und regelmäßig zu warten.

 

An dieser Stelle daher von meiner bzw. unserer Seite noch mal ein ganz großes Lob für diesen Cache! Es war wirklich Wahnsinn, was hier an Ideenreichtum und Detailverbissenheit in den Cache mit eingeflossen ist. Mal ganz abgesehen von den Kosten für die technischen Raffinessen usw.!

Gefällt dir dieser Beitrag? Dann like oder teile ihn.

Dennis
Dennis
Flachlandtiroler und Bergliebhaber! Im normalen Leben IT’ler, ab und an auch Klettertrainer, aber am liebsten selbst in den Bergen unterwegs. Ob im Fels oder Eis ist eigentlich egal, Hauptsache rauf da!

3 Comments

  1. Owner sagt:

    Hi,
    schön dass euch unser Cache so gut gefallen hat.
    Über google Alerts bin ich auf diesen Beitrag aufmerksam gemacht worden.
    Leider habt ihr euch damit nicht an einen Teil der Abmachung gehalten.
    Bitte entfernt den spoilernden Beitrag nebst Bildern umgehend.
    Danke
    der Owner

  2. dennis sagt:

    Wow sorry, das war dann wohl mein Fehler!
    Ich hatte im Listing gelesen, dass der archiviert wäre, aber dabei stand da nur deaktiviert. Hab den Beitrag entsprechend geändert und hoffe, dass er nun so in Ordnung ist.

    Gruß
    Dennis

  3. […] Irish had a wonderful talk on #geocaching and storytelling. Check out Operation Krokodil! abenteuersuechtig.de/index.php/geoc… (German) […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Folge uns auf Facebookschliessen
oeffnen