Christoph in der "51%".
Sportklettern in Leonidio, Griechenland
17. Januar 2019

Go down or go home – Das Blogger Telemark Camp auf der Riesneralm

Die ersten Off-Piste-Versuche

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Telemark? Warum nicht…

Als ich die Einladungs-Mail gelesen habe, war ich ja zuerst ein wenig skeptisch… Telemarker, das sind doch die Skifahrer, die auf der Piste immer so komisch rumkurven, immer im Ausfallschritt und die Füße nicht richtig in der Bindung.

Aber hey, einer meiner Lieblingssprüche ist nicht umsonst „Da bin ich dabei!“, also warum nicht mal wieder was Neues ausprobieren?

Also zugesagt und mal wieder in Geduld üben, bis es endlich soweit ist.

Ankunft im Skigebiet Donnersbachwald

Am vergangenen Wochenende war’s dann endlich soweit, Freitagabend trafen wir Blogger uns mit unseren Gastgebern, Andi von Hyphen Sports, Max von der Snowsafe Avalanche App und Erwin von den Riesneralm Bergbahnen des Skigebietes Grimming-Donnersbachtal.

Nach der Begrüßung und einer Kurzvorstellung des Programms ging’s auch schon los. Natürlich darf das passenden Testequipment nicht fehlen und so wurde jeder Teilnehmer mit ein bis zwei Produkten aus der Skitouren-Serie von Hyphen Sports ausgestattet.

Pistenskitour zum Abendessen

Im Skigebiet Grimming-Donnersbachtal ist freitags immer Nachttourentag auf den Hochsitz Riesneralm. Die Hütte hat entsprechend lange geöffnet und die Pisten werden erst spät am Abend für den nächsten Tag präpariert, damit die Tourengeher entspannt und sicher aufsteigen, den Abend genießen und wieder abfahren können.

Die rund 860 Höhenmeter bezwingen wir in knapp zwei Stunden. Belohnt werden wir in der proppen vollen Hütte mit kühlem Bier, einer heißen Suppe und super leckerem Kaiserschmarrn! Hausgemacht, wie uns versichert wird! Nachdem für das leibliche Wohl gesorgt ist und der erste Blogger-Tratsch hinter uns liegt, schnallen wir wieder die Ski an. Mit Stirnlampen geht’s runter zum Hotel Berghof Riesneralm. Das liegt herrlich und praktisch direkt an der Mittelstation des Lifts.

Dort angekommen denkt aber kaum einer ans Bettchen! Dafür ist der Abend viel zu lustig. Wenn man schon mal mit zahlreichen (eigentlich hasse ich ja dieses Wort) Influencern zusammen steht, dann wird natürlich ausgiebig gequatscht und sich ausgetauscht.

Irgendwann schaffen wir es dann doch noch ins Bettchen und schlummern alle müde und zufrieden dem nächsten Tag entgegen. Der soll wohl ziemlich anstrengend werden, wenn man den Gerüchten über’s Telemark Skifahren so glauben mag…

Telemark Skifahren oder auch „Go down or go home“

Unser Samstag beginnt erst mal mit einer ordentlichen Stärkung. Direkt im Anschluss startet eine kleine Theoriestunde zum Telemark Skifahren. Max vom Referat Telemark des Tiroler Skiverbands und Macher der App SnowSafe erklärt uns, worauf es beim Telemark Skifahren ankommt. Die Füße kribbeln schon, deshalb halten wir es kurz und sehen zu, dass wir schnell auf die Piste kommen.

Die ersten Schwünge machen wir aber, wie gewohnt, im Alpinstil. Ich bin echt überrascht, wie gut es sich mit einer an der Ferse offenen Bindung fahren lässt! Es wackelt eigentlich nichts und ich fühle mich von Anfang an sicher und stabil. Also zumindest, so lange ich normale Schwünge mache…

Nach ein paar Abfahrten gehen wir langsam über zum Telemarkstil und jetzt wird’s lustig! Erst einmal nur beim Queren der Piste sollen wir einen Ausfallschritt machen. Möglich ist das durch die lockere Ferse und eine Knickfalte an den Skischuhen. Wow, fühlt sich das wackelig an! Nicht nur einmal hört mal lautstarkes Gelächter auf der Piste, wenn sich gestandene Skifahrer kaum auf den Brettern halten können. Aber von Mal zu Mal funktioniert es besser und es dauert nicht lange, bis wir die ersten Kurven fahren. Ok, wackelig sieht es immer noch aus, aber wir fühlen uns immer stabiler und sicherer.

Das Schöne am Telemark Skifahren ist tatsächlich folgendes: Telemarken ist super anstrengend! Schließlich fährt man ja ständig im Ausfallschritt und nur selten aufrecht stehend. Aber wenn man sich unsicher fühlt oder die Beine drohen schlapp zu machen, dann kann man jederzeit wieder ein paar Alpinschwünge machen. Das entlastet die Muskulatur, bringt wieder etwas subjektive Sicherheit und kurze Zeit später geht man einfach wieder ins Telemark über.

Jetzt bin ich ja noch nicht allzu lange auf Ski unterwegs und ganz sicher noch kein grandioser Skifahrer, aber auch mir hat das Telemarken wirklich super viel Spaß gemacht! So viel, dass ich mit den anderen auch diverse Male ein bisschen rechts und links abseits der Piste durch den überraschend wenig zerfahrenen Tiefschnee gedüst bin. Und gerade im Tiefschnee macht es im Telemarkstil echt richtig Spaß!

Aber wie das so ist im Leben, alles was Spaß macht, ist leider viel zu schnell wieder vorbei. Zum gemeinsamen und abschließenden Mittagessen haben wir uns wieder im Hotel Berghof Riesneralm getroffen und noch mal kräftig geschlemmt. Mit unseren Tourenski geht’s dann wieder zurück ins Tal. Nach der Verabschiedung zerstreuen wir uns wieder in diverse Himmelsrichtungen.

Alle? Nicht alle, denn ein paar Blogger treten die Reise zu einer gemeinsamen Skitour im Gebiet Hoher Dachstein. Aber das soll Inhalt eines weiteren Blogartikels sein 🙂

Die Blogartikel der anderen

Hier kommen noch die Blogartikel bzw. Social Media Profile der anderen Teilnehmer. Schaut mal vorbei!

Die Fotos sind von uns Bloggern oder von Florian Peichler/ dieMedienSchmiede.at

Werbehinweis

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Hyphen Sports, der SnowSafe App, dem Tiroler Skiverband und dem Tourismusverband Grimming Donnersbachwald. Die Teilnahme wurde uns kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Dieser Blogartikel entstand aus freien Stücken und spiegelt meine völlig subjektive Meinung wieder.

Danke an dieser Stelle noch mal an die Veranstalter und Kooperationspartner! Ich hatte jede Menge Spaß bei dem Event!

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Dennis
Dennis
Flachlandtiroler und Bergliebhaber! Im normalen Leben IT’ler, ab und an auch Klettertrainer, aber am liebsten selbst in den Bergen unterwegs. Ob im Fels oder Eis ist eigentlich egal, Hauptsache rauf da!

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