Vientane
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Hanoi – eine charmante, chaotische Hauptstadt

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Hallo liebe Leser,

wir kamen am 3.12. um 20 uhr in Hanoi an. Der Flug von Vientane war gut und ruhig. Wir hatten ja auch einen schwedischen Piloten 🙂

Die Stadt selbst ist faszinierend und sehr charmant. Der Verkehr allerdings verrueckt. Tausende Motorraeder und irgendwie fahren sie alle wie sie wollen!

Die Familie von Hoa hat uns sofort toll aufgenommen. Wir bekamen Abendessen und das grosse Bett der Eltern zur Verfuegung gestellt. Es ist etwas hart aber durchaus gut zum schlafen geeignet. Ansonsten ist es einmalig einmal das Leben in einer vietnamesischen Familie mitzubekommen. Die Familie hier lebt recht einfach. Wir teilen einen Schlafraum mit ihnen und ansonsten gibt es eine kleine Duschkabine und eine Toilette. Gegessen wird meist in der vorgelagerten Motorradwerkstatt. Das kann durchaus Flair haben 🙂

Viet, der Schwiegersohn von Hoa arbeitet bei Siemens und spricht daher sehr gut Englisch. Er hat sich extra fuer uns 2 Tage Urlaub genommen (in Vietnam hat man nur 15 Tage im Jahr!) um uns durch Hanoi zu fuehren. Das war einfach einmalig und toll. Wir assen nur in rein vietnamnesischen Restaurants wo wir die einzigen Europaer waren.

Am Donnerstag besuchten wir erst einmal das Ho Chi Minh Mausoleum. Fuer Touristen ist es eher unspektakulaer, Vietnamnesen hingegen sind sehr betroffen und ehrfuerchtig vor dem Anblick des gut praeperierten Toten. Die Zugangsprozedur um in das Mausoleum hereinzukommen koennte allerdings aus den besten DDR Zeiten stammen. Erst Handy abschalten, dann Kamera in einem extra Beutel abgeben, danach sich durchleuchten lassen und halb ausziehen, dann in Zweierreihen aufstellen und an die Hand fassen, bevor man unter den Augen von 100 Soldaten zum Mausoleum gefuehrt wird. Sehr abenteuerlich.
Nach dem Besuch ging es zu Uncle Ho’s Haus (wie Ho Chi Minh auch liebevoll genannt wird). Sehr Touristisch!!! Danach fuehrte uns noch der Weg zur Einsaeulenpagode, die eine der wichtigsten Hanois ist.
Nach dem Mittagessen ging es dann an den Hoan Kiem See, der Seele Hanois, wo wir den Jadetempel besichtigten und dann ein Sky-Cafe, mit tollen Blick auf den besagten See, etwas trinken gingen.
Ein Bummel durch die Altstadt schloss den tollen Tag ab.

Am Freitag, nachdem wir fruehstuecken waren, buchten wir erst unsere Halong-Bay Tour. Danach ging es zum Westsee, dem groessten Hanois, und dort besichtigten wir die Qanh Tranh Pagode. Viet, unser super Guide, fuehrte uns dann auch noch zu einem weniger touristischen Tempel, der allerdings einer der aktivsten Hanois ist. Hier verbrennen Leute ganze Papierhaeuser, Autos und Goldbarren inklusive Spielgeld. Sie glauben das ihr toter Mann im jenseits dieses Geld dann bekommt. Bazi konnte das ganze ja mal gar nicht nachvollziehen 🙂
Zum Mittag gab es echtes Seefood inklusive Schnecken…
Frisch gestaerkt ging es anschliessend in das ethnologische Museum. Dieses ist den 54 verschiedenen ethnischen Gruppen Vietnams gewidmet. Alles in allem bekommt man einen tollen Einblick in das Leben dieser Minderheiten. Auch ein paar tolle Haeusermodelle befinden sich in dem an das Museum angegliderten Park.

Der naechste Eintrag wird sich unserem 3-taegigen Ausflug in die Halongbucht widmen.

Liebe Gruesse

Bazi und Flo

For our English-Speaking Guys:

I hope you will understand some German if here is a short conclusion:
We just living with the family in Hanoi. They really care about us like we were kings. The son in law just guided us around the city for 2 days and we visited some nice vietnamnes restaurants.
Hanoi is a really beautiful and amazing capital, but busy and with a lot of motorcycles. Really crazy traffic!!! At the weekend we did a 3 day trip to Halong bay.

See you soon.

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Flo
Flo

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