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Produkttest – Marmot Centaur 30 Kletterrucksack

Inhaltsverzeichnis

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Der Marmot Centaur 30 sollte meinen bisherigen Deuter Transalpine 28, den ich auch zum Klettern mit hatte, ersetzen. Für die Klettersaison 2013 sollten für Flo uns mich neue Rucksäcke her. Flo’s Wahl fiel auf den Haglöfs Roc Speed (seinen Test gibt es hier) und ich wollte mit dem Marmot Centaur 30 unbedingt mal etwas größeres haben. Die Bestellung bei campz.de war Ruck Zuck aufgegeben und so hielten wir auch schon zwei Tage später die beiden Testobjekte in der Hand. *

Da die Klettersaison jetzt erst so langsam startet, habe ich den Rucksack leider noch nicht „in-the-wild“ testen können, aber auch bei zahlreichen Besuchen in der Kletterhalle und bei diversen anderen Gelegenheiten hat er bisher eine wirklich gute Figur gemacht.

Der Marmot Centaur 30

Mit seinen rund 1300 Gramm ist der Rucksack noch angenehm leicht, damit er auch nach einer längeren Klettertour bzw. direkt in Mehrseillängen noch angenehm zu tragen sein sollte.
Beim Centaur handelt es sich um einen Toploader, das heißt sämtliches Material wird nur durch die Öffnung an der Oberseite des Rucksacks gepackt. Das hat den Nachteil, dass man teils etwas suchen muss, um an Gegenstände ganz unten im Rucksack zu kommen, aber auch den großen Vorteil der Gewichtseinsparung und der Tatsache, dass durch weniger Reißverschlüsse/Schnallen usw. natürlich auch weniger Möglichkeiten vorhanden sind, irgendwo hängen zu bleiben.
Wichtig für mich war eine vernünftige Seilhalterung für den Transport unserer Stricke zum Fels und Befestigungsmöglichkeiten für weitere Ausrüstung wie Karabiner, Friends und Eispickel. All das bringt der Centaur 30 natürlich mit, was jedoch für Alpinrucksäcke eigentlich eh Standard ist. Mir persönlich gefällt das schlichte, dunkle Design übrigens hervorragend. Das Deckelfach ist, für alle die noch etwas mehr Gewicht einsparen möchten, abnehmbar, allerdings geht damit auch der Regenschutz des Rucksackinhalts verloren. Durch die Möglichkeit, das Fach abzunehmen ist das Handling meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig, da die Gurtbandenden seitlich herunter rutschen, wenn man sie nicht richtig festzieht. Nach ein paar mal tragen hat man den Dreh aber heraus und alles sitzt, wie es sitzen soll!

Marmot Centaur 30

Um den Rucksack möglichst schlank zu halten, verfügt er über seitliche Kompressionsriemen, ein Fach für die Trinkblase inklusive Schlauchhalterungen an den Schultergurten sind ebenfalls vorhanden. Außerdem ist der Brustgurt höhenverstellbar (inkl. Signalpfeife) und der Hüftgurt lässt sich, falls man ihn nicht benötigt, so hinter der Rückenplatte verstauen, dass er nicht stört. Außerdem verfügt dieser über Materialschlaufen, um z. B. Karabiner und Schlingen daran zu befestigen.
Ein sehr nettes Feature, welches ich bisher noch nicht kannte sind die gummierten Enden der Zugriemen an den Schultergurten, so rutscht man beim Verstellen auch mit eventuell nassen Fingern nicht ab. Außerdem befinden sich an der Außenseite des Rucksacks noch vier kleine Materialschlaufen. Dort kann man entweder mit Karabinern direkt Material anbringen, oder z. B. mit zusätzlichen Bandschlingen auch Jacken usw. befestigen.

Marmot Centaur 30

Fazit

Alles in allem für mich ein wirklich toller Alpinrucksack, der für eine Tagestour das perfekte Volumen mitbringt, bequem zu tragen ist und genug Möglichkeiten bietet, ihn an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen!

 

* Der Marmot Centaur 30 wurde uns von campz.de zum Testen zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich sind unsere Tests jederzeit unabhängig und authentisch!

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Dennis
Dennis
Flachlandtiroler und Bergliebhaber! Im normalen Leben IT’ler, ab und an auch Klettertrainer, aber am liebsten selbst in den Bergen unterwegs. Ob im Fels oder Eis ist eigentlich egal, Hauptsache rauf da!

2 Comments

  1. Sigi sagt:

    Schöner Test, danke! Falls uns dieses Schnäppchen mal über den Weg läuft, werden wir ihn gerne verlinken.

  2. dennis sagt:

    Hey Sigi,

    danke für den Kommentar, natürlich dürft ihr gerne auf uns verlinken 🙂

    Gruß
    Dennis

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