Spaghetti-Tour light – FĂŒnf Viertausender an einem Tag
1. September 2014
Der Reiz des Abenteuers – leben am Limit
23. Oktober 2014Das Sportscheck OutdoorTestival 2014 in Molveno
Nachdem Flo im vergangenen Jahr bereits zum Sportscheck GletscherTestival 2013 eingeladen war, durfte ich nun zum OutdoorTestival 2014 in die Brenta Dolomiten bzw. das wunderschöne Molveno im Trentino fahren. *
Das OutdoorTestival 2014 – Anreise und Kennenlernen
Am Donnerstag, den 04.09.2014 ging es fĂŒr mich morgens um sechs los, denn schlieĂlich wollte ich nicht auf den letzten DrĂŒcker in Molveno ankommen und ĂŒber sieben Stunden Fahrt lagen noch vor mir. Von Bozen aus fuhr ich ĂŒber den Mendelpass, der sich ĂŒbrigens auch prima fĂŒr Motorradtouren eignet, weiter an den Lago di Molveno. Am Ortseingang war ich erst einmal beeindruckt von der wunderschönen Aussicht hinunter auf Molveno und den namensgebenden See. Wenige Minuten spĂ€ter erreichte ich das direkt am Ufer liegende GelĂ€nde des OutdoorTestival 2014, arbeitete mich durch den Check-In und machte mich auf den Weg ins Hotel.
Um 18 Uhr trafen wir Blogger uns mit Karo, die als Outdoor-Bloggerin und Sportscheck-Mitarbeiterin gleich in doppelter Mission unterwegs war, am Blogger-Stammtisch und ich hatte die Möglichkeit alle anderen kennenzulernen. Schnell wurde mir klar, dass hier eine wirklich lustige Truppe am Start war und die kommenden Tage nicht nur wĂ€hrend meiner gebuchten AktivitĂ€ten, sondern auch jenseits davon wohl ziemlich amĂŒsant werden wĂŒrde.
Die Organisatoren von Sportscheck stellten sich vor, danach waren die Aussteller an der Reihe, die auch gleich ein paar Worte zu ihrem mitgebrachten Testequipment sagten. Danach startete die Pasta Party und das erste Fachsimpeln ĂŒber’s Wandern, Biken, Bergsteigen, Klettern und so weiter. Wie es der Brauch wohl so will, kamen wir nicht umhin, auch beim OutdoorTestival 2014 einen Abstecher ins „La Botte“ zu machen, DER Bar in Molveno, wenn es um die Gestaltung des spĂ€teren Abends geht đ Von dort aus verkrĂŒmelten wir uns nach und nach zurĂŒck ins Hotel, denn die kommenden Tage sollten anstrengend genug werden.
Tag 1 – Wandern und Klettersteig
Mein Wecker klingelte, eigentlich viel zu frĂŒh, schon um halb sieben. GlĂŒcklicherweise war ich so aufgeregt, dass ich ein paar Minuten frĂŒher wach wurde, so startete mein Tag recht entspannt, wenn auch nach nur einer kurzen Nachtruhe. Nach dem gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck im Hotel organisierte ich mir noch ein wenig Testequipment fĂŒr meine Tour und um acht Uhr ging es dann los mit dem Jeeptaxi inklusive Allradantrieb.
Die Anfahrt zum Rifugio al Cacciatore selbst war schon ein Highlight, denn wir hatten leider etwas VerspĂ€tung, unser Taxifahrer Sergio aber noch andere Termine. Uns sollte es nur Recht sein, denn als wĂ€re der Teufel persönlich hinter uns her preschte Sergio ĂŒber einen schmalen Forstweg den Berg hinauf, um uns auf 1819m ĂŒ. NN. abzusetzen. Von hier aus stiegen wir zu FuĂ weiter auf, bis zum Rifugio san Agostini auf 2410m ĂŒber dem Meeresspiegel. Kurz bevor wir die obere HĂŒtte erreichten begann es mal wieder zu regnen und es zog relativ dichter Nebel auf.
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Castiglioni- oder Brentari-Klettersteig?
In der Hoffnung, dass sich das Wetter schnell wieder bessern wĂŒrde, machten wir es uns auf der HĂŒtte gemĂŒtlich und genossen Tee mit in unmittelbarer NĂ€he zur HĂŒtte angebauten KrĂ€utern. Als uns klar wurde, dass es wohl so bald nicht aufhören wĂŒrde zu regnen, Ă€nderten wir den ursprĂŒnglichen Plan ab. Statt einer fĂŒnfstĂŒndigen Rundtour mit dem Klettersteig Brentari zur Bocca della Tosa (KS4 im Tourenprogramm) entschieden wir uns fĂŒr die Besichtigung einer nahe gelegenen Eishöhle. Dort, auf knapp 2400m, ist selbst im Sommer der Boden gefroren, man findet Eisstalagmiten und mehrere Meter hohe Schneeberge. Eine gute halbe Stunde spĂ€ter hörte es tatsĂ€chlich auf zu regnen und wir entschieden uns, dem Klettersteig Castiglioni (KS2) eine Chance zu geben. FĂŒr die groĂe Tour war es mittlerweile leider zu spĂ€t, aber der mehr oder weniger gleich schwere Castiglioni startet nur wenige hundert Meter oberhalb der HĂŒtte. Der Via Ferrata Castiglioni ist nicht schwer, bietet aber zumindest bei gutem Wetter eine tolle Aussicht hinunter ins Tal. AuĂerdem hat man die Wahl, ob man ihn wieder absteigen und zur san Agostini HĂŒtte zurĂŒckkehren, oder auf der anderen Seite des Cima Susat absteigen und Rifugio XII Apostoli wandern möchte. Wir entschieden uns fĂŒr die erste Variante, denn Sergio wĂŒrde uns spĂ€ter wieder an der unteren HĂŒtte abholen. Der Klettersteig besteht fast ausschlieĂlich aus Leitern und anderen kĂŒnstlichen Objekten, direkten Felskontakt hat man zumeist nur mit den FĂŒĂen und nur ab und an mal mit den HĂ€nden. Einzig die Tatsache, dass der Klettersteig ca. 300 Höhenmeter ziemlich steil ansteigt, könnte absolute AnfĂ€nger etwas fordern. Ansonsten handelt es sich um eine gemĂ€chliche Runde.
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Zwar regnete es nicht mehr, aber nebelig war es immer noch, weshalb wir weder auf dem Klettersteig selbst, noch oben am Gipfel eine angemessene Aussicht genieĂen konnten. Dem SpaĂ und unserer Stimmung tat das aber keinen Abbruch, wir scherzten und arbeiteten uns Meter fĂŒr Meter nach oben, immer „verfolgt“ von einer anderen Sportscheck-Gruppe, die den Steig ganz regulĂ€r an diesem Tag gehen wollte.
Nach dem verdienten Gipfelmoment und einer kurzen StĂ€rkung stiegen wir wieder ĂŒber den Klettersteig und zurĂŒck bis zur Rifugio san Agostini ab. Dort gönnten wir uns eine lĂ€ngere Pause und ich mir zwei leckere StĂŒck Apfelstrudel sowie einen Espresso. Das Wetter wurde immer besser und so konnten wir sogar auf der Terrasse sitzen und den sich uns langsam öffnenden Ausblick hinunter ins Tal genieĂen. Der restliche Abstieg hinunter zur Rifugio al Cacciatore war schnell erledigt und auch Petrus schien uns nun doch wohlgesonnen zu sein, denn es wurde immer sonniger und wĂ€rmer. ZurĂŒck an der HĂŒtte erwartete uns Sergio bereits und nach ein paar Minuten machten wir uns auf den Heimweg.
Molveno bei Nacht – oder können Murmeltiere tanzen?
Auf dem Testival-GelĂ€nde angekommen, es war mit halb sieben schon recht spĂ€t, waren fast alle anderen Blogger bereits wieder zurĂŒck von ihren Touren und im Hotel. Ich wollte mich noch fĂŒr den Adidas Speed Climb Contest am Samstag Abend qualifizieren, bei dem die besten 14 Jungs und die besten 6 MĂ€dels teilnehmen durften. Da ich aber keine Kletterschuhe dabei hatte und die Aussteller wie z. B. La Sportiva bereits ihren wohlverdienten Feierabend genossen, musste wohl notgedrungen meine Zustiegsschuhe herhalten. Mit elf Sekunden war ich aber alles andere als zufrieden, vor allen Dingen als ich hörte, dass der Rekord bei rund sieben Sekunden liegt. Da musste noch mehr drin sein…
Unsere Doppelagentin Karo war noch bzw. wieder auf dem GelĂ€nde des OutdoorTestival 2014 und so beschlossen wir, auf dem Weg zurĂŒck ins Hotel eine Pizza essen zu gehen. Nachdem wir spĂ€ter die anderen Blogger wieder im Hotel getroffen hatten, war die restliche Abendplanung schnell erledigt. Das La Botte sollte es mal wieder werden und wir waren zahlreich auf dem Weg dorthin. Auch die meisten Aussteller kamen nach Feierabend vorbei, die Musik wurde lauter, der Abend feuchtfröhlicher und immer und immer lustiger.
Ein Haufen lustiger Blogger, Bier, Gin und Hugo, bei dieser Kombination kann der Abend nur ein Erfolg werden. Ein ganz besonderer SpaĂ war es aber, uns das Maskottchen der Firma Marmot auszuleihen. Die Jungs hatten ein gut ein Meter groĂes Murmeltier (engl. Marmot) dabei und der Partymurmler machte selbst uns noch was in Sachen Feierfestigkeit vor!
Tag 2 – Mountainbike und Sportklettern
Mein Tourenprogramm fĂŒr Samstag sollte fĂŒr mich keine allzu groĂen Ăberraschungen bereit halten, hatte ich doch Mountainbiking und Sportklettern gebucht. „Da weiĂ man, was man hat“, dachte ich mir. Mit dem Hardtail-Bike verlieĂen wir gegen neun das GelĂ€nde des OutdoorTestival 2014 und fuhren rund zehn Kilometer, die meiste Zeit entlang am Ufer des wunderschönen Molveno-Sees bis nach San Lorenzo in Banale. Die Strecke war nicht sehr anspruchsvoll, aber da ich schon viel zu lange nicht mehr mit dem Bike unterwegs war, genau das Richtige. Ordentliche Steigungen hatten wir dennoch zur bewĂ€ltigen, so dass wir bei bestem Wetter auch relativ schnell ins Schwitzen kamen. An der Kletterwand Promeghin angekommen stellten wir die Bikes ab und legten unsere AusrĂŒstung an. Das Konglomerat-Gestein wirkt auf den ersten Blick nicht wirklich einladend, jedoch bietet es auf den zweiten lohnende Sportkletterei in kurzen bis mittellangen Routen. Kleingriffige Lochkletterei in relativ festem Fels dominiert hier die mittleren Schwierigkeitsgrade, aber auch AnfĂ€nger können sich hier mehrere Stunden ohne Probleme in positiv geneigten Routen austoben. Die Tatsache, dass der Fels so leicht zu erreichen ist und sogar ein StĂŒck Wiese und ein Pausenplatz zur VerfĂŒgung steht, macht ihn auch fĂŒr Familien oder Nichtkletterer interessant, die nur zuschauen möchten.
Die geĂŒbten Sportkletterer können ihre Fingerkraftausdauer ausspielen und schöne und interessante Routen am 10 – 25 Meter hohen Fels klettern. Die Topos findet ihr entweder im Arco-FĂŒhrer, sie hĂ€ngen aber auch dort am Fels aus, insgesamt gibt es dort ca. 50 Routen in den Franzosengraden 4a bis 7b (UIAA 4 bis 8+/9-), der Schwerpunkt liegt zwischen 5c und 6c.
Nach ein paar Stunden Kletterei, unserer Arme wurden schon langsam dick, machten wir uns wieder an den RĂŒckweg zum OutdoorTestival 2014. Um nicht wieder die gleiche Strecke zurĂŒckfahren zu mĂŒssen, entschieden wir uns dazu, die Seerunde zu vollenden und am Ostufer wieder zurĂŒck nach Molveno zu fahren. Hier hatten wir noch einige anspruchsvollere und lĂ€ngere Steigungen zu ĂŒberwinden, dafĂŒr machte die Abfahrt dann umso mehr SpaĂ. Vor allen Dingen dann, wenn man vom Weg aus den tollen Blick auf den See und Molveno hat, bleibt man gerne einmal stehen, staunt und schieĂt ein paar schöne Fotos, so haben wir es auch gemacht.
ZurĂŒck auf dem Testival
Ich hab mich ja fast ein bisschen geĂ€rgert, dass ich nicht eine richtige Mountainbike-Tour gebucht habe, aber alles geht zeitlich eben leider nicht… FĂŒr den Abend stand ja neben dem groĂen Barbecue auch noch der Adidas Speed Climb Contest auf dem Programm und nachdem ich am Vorabend keine vernĂŒnftige Zeit geschafft hatte, wollte ich mich hier nochmal verbessern. Also rein in die Testschuhe von La Sportiva und rauf die Wand. 7,21 Sekunden, damit kann man doch arbeiten und so verlieĂ ich zufrieden das OutdoorTestival 2014 und machte mich auf den Weg ins Hotel. PĂŒnktlich zum Barbecue bzw. auch zum Organsieren von weiterem Test-Equipment fĂŒr den kommenden Tag waren wir dann mit der gesamten Blogger-Mannschaft wieder auf dem Testival-GelĂ€nde und machten es uns an unseren beiden Blogger-Stammtischen gemĂŒtlich.
Nach dem Essen begann auch relativ zeitnah der Wettbewerb, von dem ich mir eigentlich erhofft hatte, einen der drei Preise abstauben zu können. In der Qualifikation war ich der Zweitschnellste, aber vor ĂŒber 200 Zuschauern wurde ich dann doch etwas zu nervös und traf bei jedem Run mindestens einen Tritt nicht vernĂŒnftig. So reichte meine Zeit zwar nicht fĂŒr das Treppchen, aber der SpaĂ litt darunter gar nicht, auch wenn ich mich natĂŒrlich ĂŒber mich selbst geĂ€rgert habe. DafĂŒr hatte ich die lautstarke UnterstĂŒtzung zweier Tische mit dem Schild „Blogger-Stammtisch“ sicher. Die Blogger-MĂ€dels und -Jungs feuerten mich nicht nur verbal, sondern wie sich das fĂŒr Internet-Junkies gehört, sogar per Twitter an đ
Nachdem sich die Testival-Teilnehmer nach und nach in ihre Zelte verkrochen und es auch anfing zu regnen, packten auch wir unsere sieben Sachen zusammen und gingen, wer hĂ€tte es gedacht, noch in fast geschlossener Runde ins La Botte. Und nicht nur Teilnehmer, Aussteller und Mitarbeiter des OutdoorTestival 2014 lieĂen dort ordentlich die Sau raus, sondern natĂŒrlich auch die Italiener selbst. Ein Ă€lterer Herr, vielleicht Anfang bis Mitte 60, lieĂ es an den Turntables ordentlich krachen! Trotz allem machte ich mich gegen halb eins auf den Weg zurĂŒck ins Hotel und damit ins Bett, denn meine anstrengendste Tour sollte mir fĂŒr den kommenden Tag noch bevor stehen.
Tag 3 – Trailrunning und Heimfahrt
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Wieder wachte ich vor Aufregung vor dem gestellten Wecker auf, aber es gibt Schlimmeres. Also packte ich meine Tasche fĂŒr den Checkout und ging hinauf, um mich mit den anderen zum FrĂŒhstĂŒck zu treffen. Es war mittlerweile ein Running-Gag geworden, dass ich mir fĂŒr den letzten Tag die hĂ€rteste Tour ausgesucht hatte, aber es war eben auch die zeitlich kĂŒrzeste, so dass ich mit der Heimfahrt keine Probleme haben wĂŒrde. Auf dem Programm stand fĂŒr heute Trailrunning, ein Langstreckenlauf ĂŒber rund 13km hinauf in die Berge und abseits befestigter StraĂen. Ob das die beste Idee war, da war ich mir noch nicht so sicher, denn ich war mittlerweile wochenlang nicht mehr laufen. Aber unser Guide wollte mich mehr oder weniger gar nicht auf die einfachere Seerunde umbuchen lassen und so liefen wir um neun los, hinaus aus Molveno und ab in die Berge. Vorbei an der Ciclamino-HĂŒtte und der Rifugio Croz dell‘ Altissimo liefen wir innerhalb von 40 Minuten ca. 600hm hinauf. Zwischenzeitlich war ich so fertig, dass ich die Tour schon abbrechen wollte, aber glĂŒcklicherweise war ich nicht der Einzige, der ziemlich fertig war, also machten wir in den steilen Passagen einfach etwas langsamer und so lieĂ es sich dann auch aushalten. Martin, unser Guide, erzĂ€hlte sogar wĂ€hrend dem Laufen fröhlich vor sich hin, das war schon fast etwas deprimierend, aber immerhin hat er in der Trailrunning-EM 2013 auch den vierten Platz belegt. Je höher wir kamen, desto beeindruckender wurde auch die Aussicht. Hinter uns konnten wir zwischendurch immer mal wieder einen Blick hinab auf den Molvenosee erhaschen, aber vor uns tĂŒrmten sich steile und vermutlich so um die 1000 Meter hohen FelswĂ€nde auf. Da begann mein Klettererherz zu lachen, aber auch die beiden anderen Teilnehmer waren ganz hin und weg von der Landschaft!
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Ăber ein nicht allzu schönes aber auch relativ kleines Geröllfeld querten wir dann auf die andere Seite des Tals und gaben noch einmal Gas, um die letzten 200 Höhenmeter bis auf die Rifugio Selvata zu ĂŒberwinden. Dort oben steckten wir direkt im Nebel fest und wĂ€hrend unserer Pause vor der HĂŒtte mussten wir aufpassen, dass wir nicht auskĂŒhlen, weshalb wir auch nur wenige Minuten spĂ€ter den Abstieg antraten.
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Abstieg trifft es eigentlich nicht ganz, denn jetzt begann der richtig spaĂige Teil der Tour! Hatte ich beim Laufen bergauf noch Konditionsprobleme und die anderen mussten auf mich warten, konnte ich beim Rennen bergab meine Trittsicherheit vom Klettern und Bergsteigen ausspielen und gab ordentlich Gas! In einem Affenzahn folgte ich Martin auf dem schmalen und holprigen Trail und wir stoppten zwischendurch eigentlich nur, um hin und wieder ein Foto zu machen, oder um die beiden anderen aufschlieĂen zu lassen.
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In ca. 50 Minuten legten wir so die rund 800 Höhenmeter zurĂŒck nach Molveno zurĂŒck und erreichten zwar ganz schön fertig, aber auch unglaublich stolz und glĂŒcklich wieder das GelĂ€nde des OutdoorTestival 2014 direkt am See. Nach kurzer RĂŒcksprache mit Martin sprang ich dann auch einfach komplett mit Klamotten und Schuhen zur AbkĂŒhlung in den See đ DAS tat gut!
Da ich noch genug Zeit hatte, gesellte ich mich noch zu den Bloggern, die bereits von ihren Touren zurĂŒck waren. Wir entspannten in der Sonne, berichteten von unseren Touren und fachsimpelten ĂŒber Blogging und Outdoor-AktivitĂ€ten. Davon abgesehen brachte ich noch mein restliches Test-Equipment zurĂŒck, schloss ein paar Kontakte zu Herstellern wie CEP, Falke, La Sportiva, Marmot, Scott und The North Face.
Um die restliche Zeit bis zu meiner RĂŒckreise zu verkĂŒrzen und etwas fĂŒr das leibliche Wohl zu tun, gönnten Till und ich uns noch eine Pizza und ich hatte das GlĂŒck, eine komplette Palette Energy-Drink am North Face Stand geschenkt zu bekommen. So sollte selbst nach einem so anstrengenden Wochenende die Heimfahrt ein Klacks werden đ Um 16 Uhr machte ich mich dann auf die Socken, die 700km bis nach Mainz anzutreten. Nach diversen Zwischenstopps erreichte ich dann auch endlich nachts um zwei mein Zuhause und fiel erschöpft, aber glĂŒcklich und stolz in mein Bett.
Mein Fazit
Das Sportscheck OutdoorTestival 2014 war fĂŒr mich eine völlig neue und tolle Erfahrung! Eigentlich bin ich nicht der Typ fĂŒr gefĂŒhrte Touren, aber die Tatsache, dass man hier nicht nur die Möglichkeit hat, neue Sportarten gefahrlos und unter Anleitung von Profis auszuprobieren, sondern sich dabei auch gleich noch das benötigte Equipment ausleihen und testen kann, finde ich wirklich toll. Dies betrifft natĂŒrlich alle Teilnehmer, nicht nur uns als Blogger.
Die Veranstaltung selbst und deren Organisation lief einfach super, da gibt es nix‘ zu meckern und auch alle Beteiligten, egal ob von Sportscheck, dem Trentino oder den Ausstellern waren hilfsbereit, kompetent und jederzeit zur Stelle, wenn man sie brauchte. Vor allen Dingen finde ich es lobenswert, dass wir als Blogger keinerlei Verpflichtungen eingehen mussten, um am OutdoorTestival 2014 teilnehmen zu dĂŒrfen. Sowohl was die Tourenauswahl, als auch unsere Berichterstattung angeht, hatten wir hier völlig freie Hand und konnten uns die vier Tage so zusammenstellen, wie es uns beliebt.
Daher geht ein groĂes Dankeschön an Sportscheck fĂŒr die Einladung und Austragung des Events und das Trentino als perfekten Austragungsort fĂŒr das Testival und die anderen Blogger, die diese vier Tage erst so lustig gemacht haben! Ich hoffe, wir sehen uns beim OutdoorTestival 2015 dann wieder.
Die Blogger-Mannschaft
Hier noch eine Liste mit den anderen teilnehmenden Blogs inklusive dem jeweiligen Bericht ĂŒber das Testival (Liste wird ergĂ€nzt):
Angelica von WandernBonn – Das Sportscheck OutdoorTestival 2014 im Trentino
Chris von klimbingkorns – SportScheck OutdoorTestival 2014 â Lago di Molveno
Corinna von OutdoormĂ€dchen – âEinmal auspowern, bitte!â auf dem SportScheck Outdoor Testival 2014
Karolin von Lina Luftig
Katharina und Natalie von PR-Blogger – Warum Blogger Relations Einsatz erfordern
Nico von Outdoorgourmand
Soeren von Radblog
Sven von auf & ab
Thuy von Two for Fashion – Top 5: Sportscheck OutdoorTestival 2014
Till von Cycleture – MTB fahren im Trentino
Und hier noch der Artikel von Karo fĂŒr SportScheck: SportScheck OutdoorTestival 2014 â Mein Fazit und die Bildergalerie.
* Disclaimer: Die Kosten fĂŒr das Event, Anreise und Hotel wurden von Sportscheck ĂŒbernommen. SelbstverstĂ€ndlich hat dies keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

8 Comments
Hey Dennis, war nett, Dich auf dem Testival kennengelernt zu haben!
Bis bald mal,
Sven
Hey Sven,
dito, bis hoffentlich bald mal!
GruĂ
Dennis
SchlieĂe mich Sven an und freu mich, das wir uns auch mal kennen lernen konnten.
Bin gespannt auf unsere geplanten Wanderungen & Kletter-Aktionen.
Viele GrĂŒĂe
Angelica
Dito, Angelica!
Aber letzte Woche waren wir noch beim Klettersteiggehen, jetzt schon beim Klettern? Na dann ab ans Seil und die Wand mit dir, das kriegen wir auch hin đ
Liebe GrĂŒĂe
Dennis
[…] dabei waren:Die klettererfahrene Chris von KlimbingkornsDer schmerzsuchende Dennis von AbenteuersĂŒchtigDer entspannte Sven von aufundabDie offenherzige Angelica von WandernbonnDie doppelagentige […]
[…] ersten EindrĂŒcke zum Marmot Drakon 35 aus der Mountain Pro Serie durfte ich bereits wĂ€hrend des Sport Scheck Outdoor Testivals in Molveno sammeln. In den folgenden Wochen testete ich den Drakon dann nochmals beim Klettern in […]
[…] perfekt dazu passenden und lesenswerten Artikel. Sven von aufundab.eu, den ich 2014 auf dem Sportscheck OutdoorTestival kennenlernen durfte, postet noch ein paar mehr Tipps, wie man Funktionskleidung pflegen und was man […]
[…] immer mehr fĂŒr’s Trailrunning begeistern lieĂ und spĂ€testens seit meinem Lauf wĂ€hrend des SportScheck OutdoorTestivals bin ich von diesem Virus infiziert. Abseits befestigter StraĂen und Wege durch die WĂ€lder zu […]