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20 Meter in die Tiefe- Indoor-Tauchen im Dive4Life Siegburg

Fast geschafft, nur noch den Druckausgleich hinter sich bringen.

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Für den ersten April stand seit Thailand das erste mal wieder tauchen für mich auf dem Programm. Das Wetter leider noch viel zu kalt für den See, daher wollten wir uns das Dive4Life in Siegburg bei Bonn ansehen. Der Initiator war Stephan, der Freund meiner besten Freundin Janine. Mit dabei waren dann auch Janine und Silke und Robert aus Mannheim.

Von Mainz aus dauert die Fahrt nach Siegburg rund eineinhalb Stunden. Für einen Tagestrip in die Unterwasserwelt rentiert sich’s also allemal! Das Becken im  Dive4Life ist bis zu zwanzig Meter tief und hat einen Durchmesser von zehn bis achtzehn Meter. Es fasst über drei Millionen Liter Wasser, nur mal um ein paar Hausnummern zu nennen.

Weitere Infos, Preise usw. findet ihr auf der Homepage.

Schnuppertauchen für die Mädels

Die beiden Mädels hatten leider keinen Tauchschein und ohne den darf nur mit Tauchlehrer getaucht werden. Also haben wir den beiden einen Schnupperkurs gebucht. Währenddessen wollten wir Jungs uns allein im zwanzig Meter tiefen Tauchbecken austoben.

Kommunikationsschwierigkeiten

Gebucht hatten wir zwei Stunden Aufenthalt. Das verhält sich genau wie im Schwimmbad, gemessen wird die Zeit vom Check-In bis Check-Out. Genau das war auch unser Problem.

So nett und freundlich die Angestellten im Dive4Life sind, so doof ist die Sache aber auch gelaufen. Während der zwei gebuchten Stunden hätten wir so viel und lange tauchen gehen können, wie wir wollten. Am Eingang sagte uns die Mitarbeiterin, dass die Mädels nach ihrer Vorbesprechung in ca. einer halben Stunde ins Wasser gehen würden. Wir könnten uns ja überlegen, ob wir vorher schon rein springen oder auf die beiden warten.

Wir ließen uns also Zeit beim Umziehen, Anlegen der Ausrüstung und dem Einsteigen ins Tauchbecken, alles im Glauben, dass wir zwei Stunden reine Tauchzeit gebucht hätten. Nach unserem ersten, 50-minütigen Tauchgang stellte sich dann auf Rückfrage heraus, dass wir schon mehr oder weniger am Limit unserer zwei Stunden waren. Der geplante zweite Tauchgang musste somit leider ausfallen. Wir bewegten unsere Luxuskörper dann auch Richtung Dusche, statt erneut ins Tauchbecken zu hüpfen.

Ich gehe mal davon aus, dass es sich hierbei schlicht und einfach um ein Missverständnis gehandelt hat. Das Team im Dive4Life war nämlich sehr bemüht. Sie standen uns und den anderen Tauchern sonst in allen möglichen Hinsichten zur Seite.

Für’s nächste Mal wissen wir also Bescheid.

Indoor-Tauchen im Dive4Life

Nun aber zum Bericht über unseren Indoor-Tauchgang.

Der Blick auf das Tauchbecken und den Bereich drumherum ist nicht sonderlich spektakulär. Wer würde hier schon ein zwanzig Meter tiefes Becken vermuten? Sieht eher nach einem Nichtschwimmerbecken aus 😉

Aber kaum mit dem Kopf unter Wasser sieht die Sache schon ganz anders aus.

Ich mein‘ klar, im offenen Meer taucht es sich selbstverständlich viel besser! Aber um etwas Tiefenluft zu schnuppern ist das Dive4Life perfekt geeignet.

Auf etwa sechs Metern Tiefe schwimmt ein weißer Hai und der Blick nach unten verspricht so einiges. Gäste mit Tauchschein können die zwanzig Meter voll auskosten. Hier mussten unsere beiden Mädels beim Schnuppertauchen leider passen. Dieser geht nur bis maximal sieben Meter, also auf die obere Plattform.

Überall im Becken gilt Ruinen, versunkene Boote usw. zu entdecken! Mit dienen kann und soll interagiert werden. Ein bisschen Spaß muss schließlich immer sein 🙂

So, da Bilder oftmals mehr sagen als tausend Worte und ich auch nicht allzu viel über die Tauchgänge im Dive4Life verraten will, hier einfach noch ein paar optische Highlights und die Empfehlung, bei Gelegenheit selbst mal dort vorbei zu fahren.

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Dennis
Dennis
Flachlandtiroler und Bergliebhaber! Im normalen Leben IT’ler, ab und an auch Klettertrainer, aber am liebsten selbst in den Bergen unterwegs. Ob im Fels oder Eis ist eigentlich egal, Hauptsache rauf da!

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